Das Versagen der CDU von damals bis heute

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Das Versagen der CDU von damals bis heute

Stapel von Partei-Stickern obenauf die CDU

 

Hallo Freunde,

heute möchte ich noch einmal das Thema der letzten Woche aufgreifen und den Bogen etwas weiter spannen. Manch einer mag auch sagen, den Bogen etwas überspannen.

Es geht diesmal nicht um den zweifelhaften ersten Bundeskanzler, sondern um die CDU selbst.

Nachdem die CDU gemeinsam mit der CSU und der FDP die erste bundesdeutsche Regierung übernahm, begann sie, gestandene Nazis auf allen Ebenen des Staates wieder einzusetzen, sehr oft nicht einfache NSDAP-Mitläufer, sondern ehemalige GESTAPO-Mitarbeiter und Mitglieder der SS mit wirklich reichlich Blut an den Händen.

Das betraf 25 Minister, einen Bundespräsidenten und einen Bundeskanzler der Bundesrepublik.

In der Organisation Gehlen, dem Vorläufer des BND, sammelten sich besonders viele ehemalige Gestapo und SS-Mörder.
Beim BKA war es noch schlimmer, etwa zwei Drittel in führenden Positionen stammten aus der SS.
Doch am schlimmsten zeigte sich die Justiz. 80 Prozent der Staatsanwälte und Richter, die Recht in der neuen Bundesrepublik sprachen, fällten bereits im dritten Reich unzählige Todesurteile.

Wer über derartige Tatsachen Genaueres, gut aufbereitet, lesen möchte, kann sich gern einmal diesen Artikel aus dem Jahr 2012 anschauen.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83422497.html

Ich wollte euch nur kurz vor Augen führen, wie damals die CDU und ihr Bundeskanzler auf leichtfertigste Weise die junge Demokratie der neuen BRD aufs Spiel setzten und in Misskredit brachten.

CDU-Anhänger werden jetzt anführen: „Ja aber die CDU brachte in jenen Jahren den rasanten wirtschaftlichen Aufschwung.“ Doch dies trifft nur zum Teil zu. Ohne die Unterstützung der USA, die möglich wurde durch den Verrat an den Ostdeutschen, wie in meinem letzten Beitrag dargestellt, wäre die Entwicklung langsamer vorangeschritten. Allerdings hätte die damalige Generation mit ihren noch vorhandenen Tugenden, wie Fleiß, Pünktlichkeit und Genauigkeit bei der Arbeit, auch ohne größere Hilfen, wieder sehr schnell die Wirtschaft und das Lebensumfeld aufgebaut. Nur vermutlich etwas langsamer.

Die makabre Kombination des Aufbaus einer Demokratie in Verbindung mit hunderten oder tausenden AKTIVER alter Nazis, sollte erst in den 60er Jahren ihren Zenit überschreiten.

Einerseits gingen viele der belasteten Mitarbeiter nach und nach in den Ruhestand. Andererseits begann unter dem Slogan „Unter den Talaren – Muff von 1000 Jahren“, in den 60er Jahren die Jugend, die als die 68er in die Geschichte eingingen, auch gegen derartige Missstände zu protestieren.

Gleichzeitig vollzogen sich 1969 nach der Ablösung des NSDAP-Kanzlers Kiesinger durch Willy Brandt Veränderungen in der BRD.

Es begann eine Zeit des Fortschritts, der nun nicht bei der Wirtschaft endete, sondern auch die Köpfe vieler bundesdeutscher Bürger erreichte. Viele und wichtige Teile der Bundesrepublik wandelten sich nun doch in eine etwas fortschrittlichere und modernere GesellschaftAuch wenn man, so wie ich, kein Anhänger der SPD ist, könnte man dies als das erste Mal in der Nachkriegsgeschichte ansehen, bei dem die SPD sich als die Trümmerfrau der CDU-Politik betätigte und die Ruinen wegzuräumen begann.

Das Wirken von Willy Brandt und Helmut Schmidt wird ja bis heute, nicht nur bei SPD-Freunden, als recht positiv bewertet.

Selbstverständlich gab es auch in den SPD-Zeiten Fehler, wenn ich zum Beispiel an die Stationierung von Atomraketen, den Pershing 2, durch die USA in der BRD 1983 denke. Doch dies ist wohl dem Höhepunkt des kalten Krieges geschuldet und letztendlich auch immer noch das Ergebnis der Adenauer-Politik. Aus Sicht des Westens mag die Maßnahme sogar berechtigt gewesen sein, um der gewaltigen Übermacht der Sowjetunion an Panzern und den SS-20 ein Pendant gegenüberzustellen.

Nach dem Aufbruch kam es, wie wir alle wissen, durch den Verrat der FDP erneut zu einer langen Phase, in der die CDU, diesmal mit Helmuth Kohl an der Spitze, das sagen hatte.
Die Zeit plätscherte recht lange erfolgreich durch das Land, bis auch hier so manche Ermüdungserscheinungen sichtbar und Probleme einfach nicht mehr angefasst und behoben wurden.

Breshnew und Honecker Bild auf der Berliner Mauer mit Trabant

Dann fiel 1989 die Mauer, die die DDR und die BRD trennte.

Ziemlich einhellig bescheinigte man damals Helmut Kohl, dass für ihn und seine Politik sowie die damit verbundenen wirtschaftlichen Interessen, die Wiedervereinigung das Beste war, was passieren konnte. Der Kanzler, seine Partei und die Wirtschaft erlebten noch einmal einen gehörigen Aufschwung.

Man mag Helmut Kohl zugutehalten, dass es in der Geschichte eine solche Einverleibung zuvor nicht gab und man keine Erfahrungen hatte. Doch damit begann der zweite Teil des Verrats an Deutschland und Teilen seiner Bürger.

Die DDR war Pleite und auf den ersten Blick gab es dort nicht viel zu holen.

Wir Ossis, ausgehungert nach jeglicher Art des Konsums, hörten nicht auf die Bedenken eines Herrn Lafontaine. Für uns galt damals nur eins. Helmut Kohl bringt uns die D-Mark und Herr Lafontaine möchte das nicht. Damit stand bei vielen von uns die Entscheidung fest.
Die wenigsten von uns machten sich zu diesem Zeitpunkt Gedanken darum, was danach passiert.

Dann kam die Treuhand und die Ernüchterung vieler Ostdeutscher.

Man findet sicher nicht oft Fälle, in denen eine staatliche Organisation dermaßen unkontrolliert und kriminell agierte. Seien es nur die Unfähigkeiten einzelner Angestellter oder die planmäßige und systematische Neuverteilung von allem, was im Osten in irgendeiner Weise von Wert war an Seilschaften der westlichen Wirtschaft. Sie verfügte zu diesem Zeitpunkt über genügend ungenutzte Kapazitäten, um ganz Ostdeutschland lediglich als Erweiterung ihrer Märkte und als Konsumland zu nutzen. Daher lag ihr Hauptinteresse darin, alles zu tun, damit keine Konkurrenten entstehen konnten.

Meineid und kriminelle Machenschaft bei der Treuhand

Die Politik pumpte Milliarden von Steuermitteln in den Osten, was nicht jedem Westbürger gefiel. Es entstanden ja auch diverse Prestigeobjekte und blühende Vorzeigelandschaften.

Dabei darf man nicht vergessen, dass der größte Teil der Gelder, um nicht zu sagen 1:1, wieder in den Taschen der westdeutschen Privatwirtschaft versank und damit die Konjunktur noch einige Jahre antrieb. Die Politik, die das nicht verhinderte, hat ihre Auswirkungen noch bis heute.

Nach der verflogenen Euphorie und einem ständigen „Weiter so“ durch den inzwischen recht müde gewordenen Helmut Kohl, kam es dann, auch durch die Ernüchterung vieler arbeitsloser Ostdeutscher, zu einem erneuten Politikwechsel hin zur SPD.

Auch dieses Mal durfte sich die SPD wieder als Trümmerfrau der CDU-Ruinen betätigen und die Überreste einer verkorksten Politik beseitigen. Doch nach 16 Jahren Helmut Kohl konnte sie das nicht aus dem Handgelenk schütteln. Nun mussten größere Geschütze aufgefahren werden, um den Staat wieder etwas ins Gleichgewicht zu bringen. Es ging nur mit unpopulären Maßnahmen, wovon das Volk natürlich nicht begeistert war und alles fälschlicherweise der SPD anlastete, obwohl den Grundstein dafür die CDU legte.

Sicherlich hatte die SPD kein glückliches Händchen mit ihrem menschenverachtendem „Hartz 4“-Programm. Doch verhinderte sie wenigstens eine deutsche Beteiligung an einem verlogenen, völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA, was mit der CDU nicht zu erwarten gewesen wäre.

Es kam also, wie es kommen musste.

Das Volk verzieh der SPD nicht, zumal sich Gerhard Schröder bereits von den Idealen seiner Partei verabschiedet hatte und nicht mehr auf Seiten der Schwachen der Gesellschaft stand.

Aber, als wenn Helmut Kohl nicht schon genug für Deutschland gewesen wäre, kam jetzt der …

SuperGAU.

Merkel CDU der SuperGAU

  • Keinerlei Visionen für die Zukunft
  • Beharrliches Ignorieren und Aussitzen von Problemen
  • Politik gegen große Teile der Gesellschaft.
  • Rente, Pflege, Sicherheit, Einwanderung, Bildung, Gesundheitswesen, Niedriglöhne usw.

Noch nie gab es in Deutschland so viele Menschen, die mit ihren Niedriglöhnen dahinvegetieren und sogar noch auf Zuschüsse des Sozialamts angewiesen sind. Auch die Einführung des Mindestlohnes änderte daran kaum etwas.

Den Aufstockern und Hartz4-Empfängern ist zu empfehlen, für ihre Altersvorsorge in Aktien zu investieren. Weitere Fragen dazu beantwortet natürlich gern der wiederauferstandene CDU-Politiker Friedrich Merz.

Wenn Frau Merkel dann eines Tages von den Trümmern ihrer eigenen Politik verschüttet wird, hört man sicher unter den Trümmern immer noch ihre zarte Stimme: „Wir schaffen das!

Doch nun steht die SPD nicht wie früher bereit, die Ruinen der CDU-Politik zu beseitigen. Sie muss sich erst selbst erneuern und weiß offensichtlich bis heute noch nicht, in welche Richtung die Reise gehen soll.

Die folgenden Zitate stammen keineswegs von irgendwelchen linken Spinnern,
sondern immerhin vom US-Präsidenten Roosevelt aus den 30er Jahren.

“Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben. (…) Mit einem zum Leben ausreichenden Lohn meine ich mehr als das bloße Existenzminimum – ich meine Löhne, die ein anständiges Leben ermöglichen.”

“Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso schlimm, wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden.”

“Die Freiheit einer Demokratie ist nicht sicher, wenn die Menschen das Wachstum privater Macht bis zu dem Punkt tolerieren, da sie stärker wird als der demokratische Staat selbst.”

Ohne die Wichtigkeit einer funktionierenden Wirtschaft klein reden zu wollen, wäre eine Änderung der Prioritäten bei der CDU ein guter Anfang. Und zwar, wenn die Menschen auf Platz 1 und die Wirtschaft Platz 2 einnehmen würden und damit das Christliche im Namen der Partei etwas mehr Gewicht bekäme, wie es ja auch im Grundsatzprogramm dieser Partei verankert ist.

Es wäre zu hoffen, dass die neue CDU-Chefin AKK etwas mehr in diese Richtung arbeiten würde.

Viele Grüße

euer Didi

P.S. Sollte jetzt jemand fragen, warum ich gar nichts zur FDP geschrieben habe, gibt’s dazu eine ganz klare Antwort. Sie ist es einfach nicht wert. Ich schreibe ja auch nicht, wenn in China ein Sack Reis umfällt.

 

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