Ein Serienkiller als Freund

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Totenkopf

Ein Serienkiller als Freund

 

Hallo Freunde,
heute möchte ich euch einmal eine kleine Geschichte erzählen.

Als er noch zur Schule ging, hatte er bereits einige schlimme Dinge getan. Die meisten der Mitschüler wendeten sich von ihm ab. Er hatte stets Hunger, weil seine Eltern nichts hatten, was sie ihm hätten mitgeben können zur Schule.

Doch er hatte einen Freund gefunden, der ebenso wie er schon einiges auf dem Kerbholz hatte.
Häufig teilte sein Freund mit ihm sein Schulbrot und er war froh, etwas im Magen zu haben.

So vergingen die Jahre und sie blieben befreundet über all die Zeit. Inzwischen war er natürlich längst nicht mehr angewiesen auf die Schulbrote seines Freundes. Aber da er schmächtig blieb und sein Freund zudem noch groß und stark war, fand er es doch sehr angenehm, dass ihm sein Freund auch weiterhin zur Seite stand.

Serienkiller mit Pistole und Sonnenbrille

Der einzige Unterschied war nur, dass er lernte und erkannte, worauf es im Leben ankommt, während sein Freund mehr und mehr abdriftete und eine kriminelle Laufbahn begann. Manches Mal stritten sie auch darüber, doch sein Freund fand immer Argumente, die sein Handeln erklärten.

In den meisten Fällen waren jene, mit denen sich sein Freund anlegte und, wie er wusste, sie auch so manches Mal um die Ecke brachte, nicht besser. Dies war der Grund, weshalb er ihm, das immer wieder verzieh oder sich einfach nicht einmischte in das, was sein Freund tat.

Auch tat er so, als merke er nicht, wenn sein Freund ihn hin und wieder betrog oder belog. Er lächelte dann und sagte sich: „OK so ist er eben, wahrscheinlich kann er nicht anders.“ Dies änderte jedoch alles nichts an ihrer Freundschaft, zumal er ja auch kein Heiliger war und die ein oder andere Tat bereits begangen hatte, worauf er nicht stolz sein konnte.

Doch die Geschichte ist hier noch nicht zu Ende.

Während er sein Leben in einigermaßen geordneten Bahnen führte, bemerkte er, wie sein Freund sich mehr und mehr veränderte und immer weiter abglitt in die Kriminalität.

Vieles wollte er auch einfach nicht wissen, von dem was sein Freund tat, oder er ignorierte es einfach. Er würde schon seine Gründe haben, wenn er hier oder da jemanden ins Jenseits beförderte.

Voll von hinten in den Ruecken geschossen

Trotzdem spürte er mehr und mehr, dass sein Freund offenbar Spaß dabei empfand, jemanden umzubringen und dass er förmlich Gründe suchte, als Vorwand jemanden zu töten.

Er versuchte auch hin und wieder mit seinem Freund darüber zu sprechen, natürlich nur ganz vorsichtig. Aber wenn sie sich auch weiterhin verstanden, in diesem Punkt verstand sein Freund keinen Spaß und blaffte ihn dann wütend an. Auch ertappte er ihn immer häufiger bei Lügen, die er vorbrachte, um wieder einmal einen Grund zu haben jemanden aus dem Wege zu räumen.

So bekam er doch mit der Zeit Gewissensbisse und lag so manche Nacht wach, weil es ihm so schwerfiel, endlich eine Entscheidung zu treffen. Er war sein Freund, ohne Zweifel, er half ihm, als es ihm wirklich schlecht ging. Doch hatte er sich so weit von ihm entfernt, dass sein Vorgehen heute einfach nicht mehr zu tolerieren war. Doch was sollte er jetzt tun ?

Es gab eigentlich nur drei Möglichkeiten für ihn.

1. Entweder er ignorierte weiterhin das, was sein Freund tat und unternahm nichts, weder dafür noch dagegen. Schließlich war er ja sein Freund in all den Jahren.

2. Die zweite Möglichkeit wäre, er würde denen, die dem Treiben seines Freundes Einhalt gebieten wollen, heimlich Informationen geben, was sein Freund plant und wo er wieder zuschlagen wollte, um so wenigstens einige Taten zu verhindern. Aber dies wäre unehrlich und vieles vertraute sein Freund ihm längst nicht mehr an, weil er ja wusste, dass sie oft unterschiedlicher Meinung waren.

3. Die dritte Möglichkeit wäre, sich offen gegen seinen Freund zu stellen und jenen zu helfen, die ein Ende der Taten seines Freundes anstrebten. Dies wäre sicher die richtigere Lösung, denn auch er wollte, dass dieses Töten endlich aufhörte. Doch dann fiel ihm wieder ein, wie sein Freund ihm geholfen hatte, als es ihm schlecht ging und er begann wiederum zu zweifeln, ob dies wirklich der richtige Weg wäre.

Und so ist es noch heute. Seine anderen Freunde gaben ihm mal diesen und mal jenen Rat, doch nie konnte er sich entscheiden, obwohl er doch eigentlich das Richtige tun wollte.

Das war die Geschichte. Vielleicht ist sie nicht sehr originell, aber die Frage ist, was würdet ihr ihm empfehlen.

Was sollte er tun ?

 

Und was, wenn diese Freunde, zwei Länder wären ?

Ein US-Soldat mit Gewehr


Wenn ihr die gleichen Länder wie ich dahinter vermutet, dann muss man natürlich ehrlicherweise zugeben, dass ich die gesamte erfolgreiche Zusammenarbeit in all den Jahren und die komplexe Verflechtung, die zwischen diesen Ländern existiert dabei völlig unter den Teppich gekehrt habe, was natürlich etwas unfair ist.

 

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